Fanni Völgyessy Szomor
Schirmherrin für Ungarn
Foto: © petrikovics edit.
„Ich möchte Gott gefallen, nicht den Menschen” – lautet das Selbstbekenntnis der Sängerin, die sich seit ihrer Kindheit zu den Mitgliedern der Ungarischen Evangelischen Kirche zählt. Seit fast zwei Jahrzehnten besucht sie sowohl die kleinsten Dörfer als auch die Großstädte des Karpatenbeckens, um die Menschen mit ihren Konzerten auf die Schönheit der Musik aufmerksam zu machen, und dadurch auf das Wunder, das Gott für uns geschaffen hat. Das Ziel der Sängerin ist es, ihre Zuhörer nicht bloß zu unterhalten, sondern ihnen durch die Macht der Musik zu vermitteln, dass das Leben nicht sinnlos ist und ein jeder auf dieser Welt eine von Gott bestellte Aufgabe hat. Darum schreibt sie auch selbst ihre Songtexte.
Fanni Völgyessy Szomor beendete die Jazzklasse der Musikmittelschule Béla Bartók im Jahre 1991 und arbeitet seither mit verschiedenartigen Musikstilen. Bisher erschienen drei Orchester- und vier Soloalben von ihr. In ihren Songs sind Elemente der ungarischen, irischen und keltischen Volksmusik, aber auch der Jazz zu finden.
Neben ihren zahlreichen heimischen (ungarischen) Anerkennungen gewann sie im Jahre 2009 in Den Haag mit ihrem Song unter dem Titel „Jöjj el, fény” (Komm, Licht) das erste Songfestival Mozaïque.
Statement:
Wenn ich „Gewalt” höre, fallen mir komischerweise auschließlich Bilder ein, die ihr entgegengesetzt sind. Was ist der Grund dafür? Verteidigung oder vielleicht Angst? Nein! Ich glaube fest daran und bin auch überzeugt, dass eines der wichtigsten Ziele unseres Lebens sein soll, den Mittelpunkt unseres Selbst zu finden, der eigentlich Gott ist. Da gibt es keine Gewalt, da kann sie nämlich nicht existieren. Wie einfach ist das! Wir sollen uns also nicht auf das Böse, sondern auf das Gute konzentrieren. Was in der Musik die Harmonie, in den Beziehungen das Verständnis, in der Mutterschaft die Sanftmut, im Kind das Lächeln und in der Natur die Stille ist ... Wenn wir danach streben und versuchen, dies in unserem alltäglichen Leben zu verwirklichen, kann all das von uns immer klarer, lauter und deutlicher hörbar gemacht werden, was mit einem Wort Gott selbst ist.
Fanni Völgyessy Szomor
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