Donau-Friedenswelle

Peter Maffay

Schirmherr für Württemberg, Bayern und die deutschsprachige Kirche in Rumänien

Peter MaffayFoto: © Andreas Ortner

Mit mehr als 40 Millionen verkauften Platten gilt Peter Maffay, geboren im rumänischen Brasov / Kronstadt, seit rund vier Jahrzehnten als einer der erfolgreichsten deutschen Musiker aller Zeiten. Nicht zuletzt seit seinen Konzept-Tourneen sowie seinen Alben „Begegnungen I und II“, die in Zusammenarbeit mit berühmten Künstlern aus aller Welt entstanden, verfügt der Musiker auch international über ein hohes Ansehen. Seine Alben erhielten mehrere Gold- und Platin-Auszeichnungen. Der Song „Eiszeit“, in dem er seine kritische Haltung gegenüber Kriegen und Umweltzerstörungen ausdrückt, wurde zu einer Art Hymne der Friedensbewegung.

Im Mittelpunkt seines sozialen Engagements stehen die Bedürfnisse der jungen Generation: Mit der Peter-Maffay-Stiftung unterstützt er die Therapie traumatisierter Kinder und Jugendlicher.
www.petermaffaystiftung.de

Für seine musikalischen Erfolge sowie für sein politisches und karitatives Engagement erhielt der Musiker zahlreiche Auszeichnungen, darunter neben zwei Bambis und diversen ECHOs auch den World Vision Charity Award sowie den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. 2010 ist Peter Maffay mit seiner Band und dem Philharmonic Volkswagen Orchestra auf Tour.

Statement:

Es ist mir eine Ehre und Freude, als Schirmherr das internationale Projekt „Donau-Friedenswelle“ der evangelischen Kirchen entlang der Donau zu unterstützen. Insbesondere unter den ständig wachsenden Herausforderungen der politischen, gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung und Veränderung der osteuropäischen Staaten leistet die evangelische Kirche einen wertvollen Beitrag.

Damit ist jedoch nicht nur die spirituelle Dimension und die Seelsorge gemeint, vielmehr habe ich die evangelische Kirche als engagierten Partner in unseren Bemühungen zur Schaffung eines internationalen Netzwerkes für Kinder und Jugendliche erlebt. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft, und es ist unsere Verpflichtung, den nachfolgenden Generationen eine Welt aufzuzeigen, die friedvoll, tolerant und sozial gerecht ist. Wir müssen lernen, unterschiedlichen Ethnien auf Augenhöhe zu begegnen. Auch 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind wir immer noch mit der Aussöhnung beschäftigt. Dies darf nicht abreißen.

Ich finde es deshalb besonders schön, dass der Gottesdienst des Projektes unter dem Motto „Es ströme das Recht wie Wasser“ steht. Auch der ökologische Aspekt darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir müssen die Zukunft Hand in Hand mit der Umwelt stemmen.

Ich wünsche allen Mitwirkenden wertvolle Impulse, spannende Diskussionen und eine rege Beteiligung.

Peter Maffay
www.maffay.de